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bei

Bühnenkunst Aurich



08.09.2018

Bühnenkunst lädt die Dozentin Sarah Giese zu einem Stimmworkshop nach Aurich ein. In diesem Workshop sollen die Spezifika des Sprechens auf der Bühne vermittelt und spielerisch erprobt werden. Wie betone ich richtig, wie kann ich meine Stimme modulieren und variieren und wie schaffe ich es, einen Text lebendig und situationsangemessen zu gestalten? Und wie steuere ich meine Stimme, wenn ich in einer bestimmten „Rolle“ sprechen muss?




03.11.2017

"Ungefähr gleich" ist der Titel des neuen Stücks von Bühnenkunst Aurich. Nach der erfolgreichen Komödie Gretchen 89 im vergangenen Jahr, meldet sich die Truppe dieses Jahr mit einer Gesellschaftssatire zurück.

 

Premiere: 03.11.2017 um 19:30 Uhr im Gulfhof Engerhafe

Der Leitgedanke darin könnte der berühmte Satz von Bertolt Brecht sein: “Erst kommt das Fressen, dann die Moral!” - Die Figuren aus Jonas Hassen Khemiris gesellschaftskritischem Stück “Ungefähr gleich” würden dem spontan widersprechen. Sie würden protestieren, denn jeder von ihnen versucht ein gutes Leben zu führen. Andrejs großes Ziel ist es lediglich, einen anständigen Job zu finden und seine Mutter zu unterstützen. Freja hilft einem Unfallopfer. Martina versucht ein ökologisch bewusstes Leben zu führen und Mani möchte das ganze kapitalistische System verändern. Doch alle diese Menschen kriegen einfach keinen Fuß auf den Boden. In ihren halbfertigen Lebensentwürfen entgleitet ihnen Stück für Stück die Kontrolle und dort wo sie sich wiederfinden, gehören sie nicht hin. Martina arbeitet im Tabakladen und Mani arbeitet auf einer Baustelle. In letzter Konsequenz wird ihnen die Entscheidung über Fressen oder Moral glattweg abgenommen.


 

 


22.04.2017

Bühnenkunst Aurich e.V. zeigt eine bewegte Geschichte in der Auricher Innenstadt!

 

Die bewegte Geschichte wird von Renate Kampen und Daniela Didi vorgelesen und mit Figuren liebevoll gespielt. Die Moderation übernimmt Lotta.

 

Wer am Morgen des 22. aus dem Fenster schaut und erkennt, dass in der Innenstadt um 11 Uhr kein Nass von oben zu erwarten ist, ist herzlich eingeladen, der bewegten Geschichte zu folgen. Die Veranstaltung ist für Kinder kostenlos und richtet sich an alle Neugierigen, die sich auch noch auf eine Überraschung aus der Bücherkiste gefasst machen sollten. Der Verein Lesetoll e.V. spendet eine Kiste mit Kinderbücher, denn es steht der Welttag des Buches vor der Tür. Da ist sicherlich für jeden etwas dabei.

 


 

17.03.2017

Shakespeare zur Harfe und englischem Tee

Eine Kooperationsveranstaltung von Lesetoll e.V. und Bühnenkunst e.V.

 

Am vergangenen Freitag, den 17.03.2017 wurde von dem Verein Lesetoll e.V. eine Lesung der besonderen Art dargeboten. Im heimischen Wohnzimmer von Heidrun Weber und Gerrit Pohl versammelten sich etwa 30 Personen. Zu englischem Tee, Pfefferminzschokolade und Gebäck lauschten die Gäste einer Lesung zur Person William Shakespeares. Referent war Heiko Eilers des Vereins Bühnenkunst e.V. und als Rezitatoren warfen sich Andreas Brinkötter und Stefanie Siebel, ebenfalls von Bühnenkunst e.V., richtig ins Zeug. Der Vortrag war spannend, reich bebildert und lud zum Mitmachen ein. Begleitend spielte Agnes Waehnelt Harfe und Henry Seemann Geige.

Ein gelungener Abend!

 

 

 

 

12.2016

Mit-Mach-Krimi

Für acht bis zwölf Personen. Der Krimi lebt von der Interaktion und Fantasie der Teilnehmer.

 

 

02.04.2016

„Es ist so schwül, so dumpfig hie und eben doch so warm nicht drauß“, ist beinahe der komplette zu inszenierende Text der Kästchenszene ...


Wir präsentieren unsere erste Inszenierung:

"Gretchen 89ff."

von Lutz Hübner

 

Premiere: 02.04.2016 um 20:00 Uhr im Familienzentrum Aurich, Jahnstr. 2, 26605 Aurich

 

 

Die Theatergruppe „Bühnenkunst Aurich“ hat sich im vergangenen Sommer zusammengefunden und präsentiert nun ihre erste Inszenierung: „Gretchen 89 ff.“, eine Komödie von Lutz Hübner.

 

Verschiedene Charkteren von Regisseuren und Schauspielern versuchen sich hier an der Inszenierung einer einzigen Szene, der Kästchenszene aus Faust, Seite 89. „Es ist so schwül, so dumpfig hie und eben doch so warm nicht drauß“, ist beinahe der komplette zu inszenierende Text der Kästchenszene. Was damit alles möglich ist, was ein Schauspieler daraus alles machen kann, bzw. ein Regisseur machen will und wie unterschiedlich die Probensituationen sind, darüber lässt sich nur noch staunen.

 

Zum einen gibt es hier die Diva: „Jaja, ich kann ihnen folgen. Gretchen bricht aus versehen durch eine Papierwand und wird sich über ihre Gefühle bewusst“

Regisseur: „Können wir das noch einmal versuchen?“

 

Zum anderen gibt es den Freudianer: "Schon okay, du brauchst dich nicht vor mir zu erniedrigen, bloß weil ich hier Regie führe, wir wollen uns ja kennenlernen, nicht?“

 

Und auch der Streicher zieht nicht mehr Verständnis mit sich: „Warte mal, dieses schwül und dumpfig und so weiter, brauchen wir das? Das klingt so blumig … Wenn man das irgendwie kürzen könnte.“

 

Es gibt noch viel mehr „seelige und unseelige Kombinationen aus Regie und Schauspiel, zwei von alters her natürlichen Angstgegnern“.