Das Geschwisterpaar Burton fährt zur Erholung aufs Land und mietet sich in dem kleinen Örtchen Lymstock ein. Sie erwarten die viel gelobte Landluft und das einfache Leben, weit weg vom hektischen Treiben in London. Doch viel Ruhe ist ihnen nicht vergönnt, denn schon bald gehen ungewohnt feindselige Briefe in der kleinen Gemeinde um. Ein Ort in dem fast jeder jeden kennt, wird von einem unbekannten Briefeschreiber in den Wahnsinn getrieben. Am Anfang gilt noch die Unschuldsvermutung, doch bald schon breitet sich eine ganz andere Vermutung aus: Wo Rauch ist, ist auch Feuer! Etwas wird schon dahinterstecken. Die Worte in den Briefen quälen die Bürger bis es zu einem ersten Todesfall kommt und damit ist der Paranoia Tür und Tor geöffnet.
In dieser Geschichte von Agatha Christie haben Worte Macht und können die Wahrheit komplett auf den Kopf stellen. Jeder in diesem Kriminalfall kämpft darum einen klaren Blick auf die Dinge bewahren zu können, aber der Text ist auch ein Plädoyer dafür, sich auf Weisheit und Menschenkenntnis zu verlassen - selbst wenn es Mut erfordert.
Seit Anfang des Jahres arbeiten wir an unserem Live-Hörspiel „Die Schattenhand“. Projektleiter Heiko hat das Stück selbst entwickelt und auf dem Buch basierend geschrieben. In den ersten Proben haben wir die Rollen besetzt und intensiv an den Charakteren gearbeitet. Ein Stimmworkshop mit Sarah Giese im Frühjahr hat uns wichtige Techniken vermittelt, die unsere Darbietung verbessert haben.
Parallel dazu hat Angela eigene Musikstücke komponiert, die die Atmosphäre des Stücks verstärken. Ein Live-Hörspiel unterscheidet sich von einem normalen Hörspiel dadurch, dass alle Elemente – von den Dialogen bis zur Musik – in Echtzeit vor Publikum erzeugt werden. Dadurch entsteht eine besondere Verbindung und Energie zwischen den Darstellern und den Zuhörern.
Ende letzten Jahres führten wir das Stück "Dr. Fell ich mag Sie nicht" an 5 Tagen und an 3 verschiedenen Orten auf. Diese Mal erstmals auch in Marienhafe im Hotel zur Waage. Ein großes DANKESCHÖN an alle Menschen, die unser Aufführungen zu etwas Besonderem gemacht haben;-)
Zum Stück:
Die vom irischen Autor Bernard Farrell geschriebene Komödie "Dr. Fell, ich mag Sie nicht, den Grund dafür den sag ich nicht!" persifliert das breite Feld der Psychotherapiegruppen.
Ganz nach den Motto "Relax.Relate.Communicate." bietet Susan Bernstein, Psychotherapeutin aus Amerika, für eine Nacht einen Gruppen-Workshop an.Ein Intellektueller mit enormer Therapieerfahrung, ein schüchterner Stotterer, ein frustriertes junges Paar und eine ältere Witwe kommen zusammen, um an der Therapiesitzung teilzunehmen und suchen aus verschiedenen Gründen Gelegenheit zur Selbstfindung.
Das Wühlen im Unterbewusstsein legt aber gelegentlich den
Zünder schon lange schlummernder Zeitbomben frei...
Im November 2022 führten wir das Stück "Jeder kann es gewesen sein" an 5 Tagen und an 3 Verschiedenen Orten auf. Wir durften insgesamt rund 330 Zuschauer begrüßen. In tollem Ambiente, bei leckeren Getränken und tollen Snacks verbrachten wir mit euch unvergessliche Abende mit viel Spaß und Spannung. Ein großes DANKESCHÖN an alle Menschen, die diese einzigartige Erinnerung mit uns teilen! Bis zum nächsten Jahr! ;-)
Zum Stück:
Irgendwann an einem kühlen Novemberabend, in einem heruntergekommenen Herrenhaus irgendwo in der Nähe von London. Es regnet in Strömen und aus der Ferne hört man leises Donnergrollen.
Der Komponist Mortimer Chalke spielt Klavier im Kreise seiner Geschwister Brinton, Jocelyn und ihrer Tochter Amy. Eine Familienidylle? Mitnichten, denn es brodelt unter der Oberfläche, denn die Lebenslinien der Geschwister sind zu unterschiedlich. Jocelyns Lebensgefährte Norris stört diesen vermeintlichen Frieden endgültig. Mortimer hat schon länger einen perfiden Plan und bringt eine weitere Person ins Spiel, Wendy Windwood. Am Ende geschieht ein Verbrechen , aber wer ist Opfer und wer ist Täter? Wer hatte ein Alibi und wer hätte profitiert? Jeder kann es gewesen sein…
Das Stück des englischen Dramatikers Sir Alan Ayckbourn überzeugt mit seinem englischen Charme und Humor und bietet etwas ganz Besonderes:
Winzige Verschiebungen im Text ermöglichen dem Stück drei unterschiedliche Ausgänge, sodass jede Aufführung ihr eigenes Ende finden könnte - noch sind die Würfel nicht gefallen….